So gleichen wir entstandene CO2 Emissionen aus.

Selbstverständlich wäre es das Beste für unser Klima Treibhausgase erst gar nicht zu produzieren. Das ist jedoch nicht sofort und überall für uns möglich. Handeln müssen wir allerdings heute schon, um die Erderwärmung zu stoppen. Der Ausgleich von CO2-Emissionen ist neben Vermeidung und Reduktion ein wichtiger Schritt für ganzheitlichen Klimaschutz.

Wie funktioniert der CO2-Ausgleich

Der Mechanismus des CO2-Ausgleiches beruht auf der Tatsache, dass sich Treibhausgase gleichmäßig in der Atmosphäre verteilen. Deshalb ist es für die globale Treibhausgaskonzentration unerheblich, an welchem Ort auf der Erde Emissionen verursacht oder vermieden werden. Emissionen, die an einer Stelle nicht vermieden werden können, können daher durch Klimaschutzprojekte an einem anderen Ort rechnerisch ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich erfolgt durch Klimaschutzprojekte.

Viele der Klimaschutzprojekte sind in Entwicklungsländern angesiedelt, weil dort eine vergleichsweise hohe CO2-Einsparung erreicht werden kann. Zusätzlich tragen diese Projekte auch zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort bei.

Wir haben 100% unserer Emissionen ausgeglichen

Alle Emissionen, die seit dem ersten Oktober 2020 entstanden sind, haben wir durch das nachfolgende Projekt vollständig ausgeglichen. Dieses Projekt spart nicht nur Emissionen ein, sauberes Trinkwasser fördert zudem die Gesundheit von Menschen in Cambodia. Außerdem haben wir uns bei der Auswahl des Projektes bewusst für das höchste Qualitätssiegel - den Gold Standard - entschieden, um sicherzugehen, dass wirklich 100% der von uns verursachten Emissionen auch ausgeglichen werden. 

Sauberes Wasser durch natürliche Filtertechnik

Projektstandard: Gold Standard VER (GS VER)
Region: Kompong Chnang, Kambodscha
Verifiziert von: Bureau Veritas Certification Holding SAS

Titelbild Klimaschutzprojekt sauberes Trinkwasser in Kambodscha

Dank des Wasserreinigers ist das Abkochen mit Holz oder Kohle überflüssig. Es reduziert die Luftverschmutzung, senkt die Brennstoffkosten und trägt zum Schutz der gefährdeten Wälder Kambodschas und zur Vermeidung von CO2-Emissionen bei. Vor Ort hergestellt, haben die Filter die Vorteile, dass sie effektiv, preiswert, wartungsarm, frei von Chemikalien und einfach zu bedienen sind. Zudem bieten die Produktion und der Transport der Filter Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung.

Mithilfe dieses Projekts erhalten 1,7 Millionen Menschen in Kambodscha sauberes Trinkwasser über Keramik-Wasserfilter-Systeme. Die Filtration basiert auf einer uralten Methode, bei der das Wasser durch gebrannten Ton sickert. Die Porengröße ist dabei so gering, dass es bis zu 99,99% der Verunreinigungen entfernt. Pro Stunde fließen 2 bis 3 Liter Wasser durch das Keramikgefäß in den Speicherbehälter. Etwa 325.000 Haushalte erhalten solch einen Filter, der den Bedarf einer fünfköpfigen Familie deckt.

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